Ratgeber

Aufbau, Fundament, Holz, Ofen, Pflege und Betrieb: was eine Fasssauna braucht und was sie kostet.

Blick durch eine Fasssauna mit Holzbänken auf den Holzofen vor dem Panoramafenster

Holzofen oder Elektroofen für die Fasssauna?

Für die meisten Fasssaunen im Garten ist der Elektroofen die einfachere Wahl: Ein Ofen mit 9 kW braucht einen 400-Volt-Anschluss mit 3 × 16 A und bringt eine gut gedämmte Sauna in rund einer Stunde auf Temperatur. Der Holzofen braucht dagegen ein Rauchrohr, die Bescheinigung des Bezirksschornsteinfegers und macht die Sauna zum Gebäude mit Feuerstätte – damit fällt sie in sieben Bundesländern dem Wortlaut der Bauordnung nach aus der Verfahrensfreiheit. Wer keinen Stromanschluss im Garten hat oder das Feuer will, nimmt trotzdem Holz.

Fasssauna mit überdachtem Vorbau auf Punktfundament vor Bergen

Fundament für die Fasssauna: Untergrund, Maße, Kosten

Eine Fasssauna braucht ein ebenes, waagerechtes und tragfähiges Fundament für 500 bis 1.500 Kilogramm – so viel wiegen die Fasssaunen von Karibu ohne Ofen. Weka empfiehlt in seiner Aufbauanleitung ausdrücklich ein Plattenfundament, Karibu eine Betonplatte, die idealerweise frostsicher gegründet ist. Hier steht, was die Hersteller verlangen, wie groß die Fläche sein muss und welche Angaben es schlicht nicht gibt.